Was ist ein LMS? Hier erfahren Sie alles, was Sie über ein LMS wissen müssen.

Da Ihr Unternehmen Schulungen rationalisieren und automatisieren will, sehen Sie sich nach einer Lösung um. Der Begriff „LMS“ taucht immer wieder auf, aber Sie haben keine Ahnung, was das ist, was es leistet oder wie es zur Verbesserung der Lernstruktur in Ihrem Unternehmen beitragen kann.

Zu Ihrem Glück sind Sie auf der richtigen Seite gelandet: Hier erhalten Sie Antworten auf alle Ihre Fragen!

Was bedeutet LMS?

Sie haben dieses Modewort wahrscheinlich schon oft gehört und wissen in etwa, was es bedeutet. Aber was ist ein LMS eigentlich genau?

Lernmanagementsystem: Die Definition

Ein Lernmanagementsystem (kurz „LMS“) ist eine Softwareanwendung, mit der Unternehmen Inhalte für Onlineschulungen erstellen, bereitstellen und automatisieren können. Es handelt sich dabei um eine Plattform, die Verwaltung, Dokumentation, Kontrolle, Berichterstattung und Bereitstellung von Bildungskursen, Schulungsprogrammen oder Lern- und Weiterentwicklungsprogrammen vereinfacht.

Im Wesentlichen ist ein Lernmanagementsystem eine digitale Plattform, die Unternehmen bei der Bereitstellung wichtiger Schulungs- und Lernangebote für Mitarbeitende, Kund:innen oder Partner:innen unterstützt, damit diese erfolgreich werden. Intelligenter

Was ist ein LMS?

So weit, so gut. Da nun die Bedeutung von LMS erklärt ist, wollen wir uns der Frage widmen, was ein LMS eigentlich genau ist. Hierzu werden wir die wesentlichen Aufgaben eines Lernmanagementsystems erläutern.

Mit einem LMS lässt sich das Lernen in den Arbeitsalltag einbinden

Eine Lernplattform ist eine Software, die der Erstellung, Bereitstellung und Auswertung von Schulungen für die Mitarbeitenden eines Unternehmens dient. Auf der zentralen, übersichtlichen Plattform haben die Beschäftigten Zugriff auf die erforderlichen Schulungen mit den vom Unternehmen bereitgestellten Lernmaterialien.

In der Regel werden diese Ressourcen in die Datenbank der Lernplattform hochgeladen und können von den Mitarbeitenden dann jederzeit und auf verschiedenen Geräten abgerufen werden. Das bedeutet, dass Lernen und Schulungen direkt in den natürlichen Arbeitsprozess eingebunden sind – und zwar auf Plattformen, die die Beschäftigten bereits nutzen.

Drei Grundprinzipien eines LMS

Ein Lernmanagementsystem bietet zahlreiche Funktionen, die Ihnen bei der Bereitstellung von Lernangeboten für Ihre Mitarbeitenden helfen können. Die drei Grundprinzipien einer Lernplattform – oder die Aufgaben, die sie erfüllen soll – sind die folgenden:

  1. Lerninhalte erstellen
  2. Schulungen verwalten
  3. Wirksamkeit belegen

Digitale Lerninhalte erstellen, bereitstellen und organisieren

Eine der wichtigsten Komponenten eines LMS ist die Inhaltsverwaltung. Sie umfasst das Erstellen, Bereitstellen und Organisieren digitaler Lerninhalte wie Videos, Dokumente und Quiz. Mit einem LMS können Unternehmen problemlos Lernmaterialien wie beispielsweise Multimediaressourcen und interaktive Inhalte erstellen und hochladen. Die Inhalte können auf die speziellen Bedürfnisse der Lernenden zugeschnitten werden, um sicherzustellen, dass sie relevante und motivierende Schulungen erhalten.

Lernende verwalten und registrieren und Schulungen planen

Eine weitere wesentliche Funktion eines LMS ist die Verwaltung der Lernenden. Hierzu gehören das Erstellen und Verwalten von Teilnehmerprofilen, das Registrieren von Lernenden für Kurse und das Kontrollieren ihrer Fortschritte. Mit einem LMS können Unternehmen ganz einfach Benutzerkonten für die Lernenden erstellen und verwalten, sie für bestimmte Kurse registrieren und ihre Fortschritte beim Schulungsprogramm verfolgen. Die Verwaltung der Teilnehmenden erlaubt es Unternehmen außerdem, die individuellen Leistungen im Blick zu behalten und Wissenslücken sowie Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu erkennen.

Lerneffektivität beobachten, messen und in einem Bericht festhalten

Die administrative Verwaltung ist eine weitere Schlüsselkomponente einer Lernmanagementplattform. Sie umfasst Beobachtung und Reporting zur Effektivität der Lernprogramme, die Verwaltung des Systems und die Einrichtung von Benutzerberechtigungen und -zugängen. Mit einem LMS können Unternehmen die Fortschritte der Lernenden verfolgen, die Kursabschlussquoten im Blick behalten und die Effektivität ihrer Schulungsprogramme mit Zertifikaten bewerten. Anhand dieser Informationen können Sie datengestützte Entscheidungen über künftige Schulungsprogramme treffen, Verbesserungsmöglichkeiten erkennen und das Schulungsprogramm an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen.

Warum sollte man ein LMS verwenden?

Einer der Hauptvorteile eines LMS ist die damit verbundene Flexibilität. Lernende können jederzeit und überall auf die Schulungsunterlagen zugreifen, denn sie brauchen dazu lediglich eine Internetverbindung. Dies erleichtert die Teilnahme an Lernprogrammen für Remote-Mitarbeitende wie auch für solche, die Schulungen am Einsatzort benötigen oder unregelmäßige Arbeitszeiten haben.

Darüber hinaus können Unternehmen mit einem Lernmanagementsystem Fortschritte, Abschlussquoten und die Leistung der Lernenden im Blick behalten. Diese Informationen können genutzt werden, um Wissenslücken zu erkennen und künftige Schulungsprogramme genau auf diese Lücken zuzuschneiden.

Welche Arten von LMS gibt es?

Der Markt für Lernmanagementsysteme bietet eine Vielzahl von Varianten, die sich in ihren Merkmalen und Funktionen unterscheiden, um konkreten Anwendungsfällen gerecht zu werden. Die gebräuchlichsten LMS-Typen variieren je nach Sektor und Größe des Unternehmens oder der Einrichtung, da sie alle jeweils unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen haben.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen den Systemtypen sind jedoch die Bereitstellungsmethode, die Kosten und der Grad der gebotenen Anpassungsfähigkeit und Kontrolle. Zu den meistverwendeten LMS-Arten zählen u.a.:

Cloudbasiertes LMS

Wie Learn365 werden cloudbasierte LMS auf einem Cloudserver gehostet und sind über das Internet zugänglich. Sie erfordern keinerlei Installation von Hardware oder Software. Benutzer:innen können von jedem internetfähigen Gerät aus darauf zugreifen. Ein cloudbasiertes Lernmanagementsystem ist flexibel, skalierbar und kostengünstig, da die Nutzenden nur das bezahlen, was sie wirklich benötigen. Es wird häufig von Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen verwendet.

Open-Source-LMS

Wie der Name andeutet, können Open-Source-Lernplattformen kostenlos heruntergeladen, genutzt und sogar modifiziert werden. Sie sind in hohem Maße individualisierbar und bieten ein Höchstmaß an Flexibilität und Kontrolle. Allerdings erfordern sie technisches Fachwissen für Installation und Wartung und bieten möglicherweise nicht das gleiche Supportniveau wie cloudbasierte Lernplattformen.

Mobile LMS

Ein mobiles LMS eignet sich insbesondere für das Lernen unterwegs und ist für die Verwendung auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets optimiert. Die Lernenden können mit ihren Geräten Kurse und Lernmaterialien abrufen, wo und wann es ihnen am besten passt. Einige Lernmanagementsysteme wie Learn365 bieten eine mobile App als ergänzenden Dienst für ihre Online-Lernplattform an, sodass die Nutzenden jederzeit und überall mit jedem Gerät auf die Lerninhalte zugreifen können.

Was ist Learn365?

Wir dachten schon, Sie würden nie fragen!

Learn365 ist ein cloudbasiertes Lernmanagementsystem, das direkt in Microsoft 365 und Teams integriert ist. Sie können es als Zusatztool für Ihre bestehende Microsoft 365-Umgebung betrachten, welches es Ihnen ermöglicht, online verfügbare Schulungs- und Weiterbildungsprogramme innerhalb Ihrer aktuellen Microsoft 365-Umgebung zu erstellen, bereitzustellen, zu verfolgen und zu verwalten.

What is an LMS product image

Intelligenter lernen. Ohne große Anstrengung. Learn like you!

Mit Learn365 können die Angestellten Ihres Unternehmens direkt aus ihrer vertrauten Umgebung heraus auf Lerninhalte zugreifen – wann und wo sie wollen, und ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen.

Warum auf die harte Tour lernen?

Mit Learn365 erstellen Sie ein nahtloses Lernerlebnis für alle Teilnehmenden, das den Zugang zu den Kursen und zu ihrer Bearbeitung erleichtert und die Mitarbeiterzufriedenheit so verbessert.

Auf Onlinelerninhalte zugreifen

In den meisten Lernmanagementsystemen – auch in Learn365 – finden Sie einen Kurskatalog. Der Katalog ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Kurse, die den Lernenden zur Verfügung stehen, einschließlich veranstaltungsbasierter Schulungen und E-Learning. Hier können Administrator:innen Kurse erstellen und verwalten, und Lernende können jederzeit und überall Kurse durchsuchen, sich registrieren und auf die gewünschten Lernmaterialien zugreifen.

Compliance-Schulungen und Schulungsabschluss

Mit einer Lernplattform wie Learn365 können Sie den Schulungsfortschritt nachverfolgen, die Wirksamkeit belegen, Lernende automatisch in Kursen registrieren und die Absolvierung relevanter Schulungen in Bereichen wie Compliance oder ein effektives Onboarding sicherstellen. Sie erhalten einen Überblick über den Schulungsfortschritt Ihrer Belegschaft und können ihnen über ein Schulungsdashboard Zugriff auf die ihnen zugewiesenen Kurse, abgeschlossene Kurse und anstehende Schulungsaktivitäten gewähren.

Hier erfahren Sie mehr über Learn365.

Jetzt wissen Sie, was ein LMS ist. Und nun?

Gut gemacht! Wir haben uns in diesem Artikel mit den Fragen „Was bedeutet LMS?“ und „Was ist ein LMS?“ auseinandergesetzt und sie beantwortet.

Der nächste Schritt für Sie ist nun die Entscheidung, ob Sie ein Lernmanagementsystem brauchen, das Ihnen hilft, Ihre Kompetenzen im Arbeitsalltag zu erweitern und effizienter zu lernen. Wie wäre es mit Learn365?

Wir helfen Ihnen gern, wenn Sie wissen, wie Sie Learn365 optimal als Lernplattform einsetzen können.